Auszeichung - Gesund im Harz

Vitalisierende Vielfalt

Als vor über 500 Jahren die Quedlinburger Stiftsäbtissin Hedwig von Wettin die Suderöder Quelle in einem Lehnsbrief als das "gute Wasser" bezeichnete, war an Kuren im heutigen Sinn noch nicht zu denken. Aber schon 1829 gab es in Bad Suderode erste Bademöglichkeiten. Zu den prominentesten Kurgästen gehörte Herzog Alexius zu Anhalt-Bernburg. Einem seiner Ahnherren zu Ehren trägt die Quelle seit 1830 den Namen "Behringer Brunnen".

Heute können Sie im modernen Kurzentrum in 32°C warmer Calciumsole baden, bei Qi Gong entspannen oder sich mit warmen Steinen massieren lassen. Der "Behringer Brunnen" zählt zu den stärksten Calciumquellen Europas. Diese kostbare Heilquelle ist Bad Suderodes größter Schatz. Seit Generationen wird sie umsorgt und nicht wieder in die Tiefe gelassen aus der sie kommt.

Nicht nur in der kalten Jahreszeit lockt das Kurzentrum mit ayurvedischen Massagen mit warmen Ölen und Wohlfühlbädern in der Klangwanne. Geringere Niederschlagsmengen und mehr Sonnentage als für den Harz üblich trugen Bad Suderode die Beinnamen "deutsches Nizza" und "Sonnenterrasse des Ostharzes" ein.

Sind Sie aus den heilenden Bädern wieder aufgetaucht, lohnt sich ein Blick ringsum. Das filigrane Schnitzwerk der liebevoll restaurierten Holzbalkone an den Gästehäusern kann sicher so manche Begebenheit aus vergangenen Tagen erzählen. Und nicht vergessen – das Auge kurlaubt mit.

Holzbalkon in Bad Suderode Behringer Brunnen Bad Suderode Außenbecken des Kurzentrums Bad Suderode

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06507 Bad Suderode

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